Chronische Schmerzen sind häufig nicht allein durch körperliche Befunde erklärbar, sondern entstehen und bestehen im Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren.
Dabei spielt die individuelle Verarbeitung von Schmerz eine zentrale Rolle.
In meiner Praxis erfolgt eine differenzierte diagnostische Einordnung sowie eine indikationsgeleitete Behandlung.
Chronische Schmerzen können sich unter anderem zeigen als:
Häufig bestehen Wechselwirkungen mit:
Die Behandlung erfolgt im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und richtet sich auf die zugrunde liegenden psychischen Zusammenhänge der Schmerzverarbeitung.
Im Fokus stehen insbesondere:
Ziel ist es, die Funktion des Schmerzes verstehbar zu machen und alternative Formen der Verarbeitung zu entwickeln.
Zu Beginn erfolgt eine sorgfältige diagnostische Abklärung, unter anderem hinsichtlich:
Auf dieser Grundlage wird die weitere Behandlung geplant.
Die Behandlung erfolgt in der Regel über einen längeren Zeitraum und umfasst neben den therapeutischen Sitzungen auch die schrittweise Umsetzung im Alltag.
Ziel ist es:
Eine vollständige Schmerzfreiheit kann nicht immer erreicht werden, jedoch ist eine deutliche Reduktion von Schmerzintensität und Leidensdruck häufig möglich.
Eine Behandlung kann insbesondere sinnvoll sein:
Die Behandlung chronischer Schmerzen erfolgt in der Regel im Rahmen eines interdisziplinären Verständnisses.
Bei ausgeprägter somatischer Problematik oder unklarer medizinischer Situation ist eine zusätzliche ärztliche Abklärung erforderlich.
Derra, C. & Schilling C. (2017). Achtsamkeit und Schmerz. Stress, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schmerz wirksam lindern. 5. Auflage. Stuttgart: Klett-Cotta.
Gordon, A. & Ziv A. (2023). Wege aus dem Schmerz. Der bahnbrechende, wissenschaftlich bewährte Ansatz zur Heilung chronischer Schmerzen. Kandern: Unimedica.
Stimmen zum Buch (amazon): „Hinter diesem Buch verbirgt sich kein esoterisches Heilversprechen, sondern eine Anleitung zu intensiver Arbeit auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse um die Entstehung von Schmerz. Es sollte zur Pflichtlektüre für alle Medizinstudenten, Hausärzte, Orthopäden und Schmerztherapeuten werden.“ - Dr. med. Antje Kallweit, Praxis für Schmerztherapie, Hamburg
Moseley, L. & Butler, D. (2016). Schmerzen verstehen. 3. Auflage. Berlin: Springer.
Klinger, R., Hasenbring, M. & Pfingsten, M. (2016). Multiaxiale Schmerzklassifikation. Psychosoziale Dimension – MASK-P. 2. Auflage. Berlin: Springer.
Kröner-Herwig, B., Frettlöh, J., Klinger, R. & Nilges, P. (Hg.) (2017). Schmerzpsychotherapie. Grundlagen – Diagnostik – Krankheitsbilder – Behandlung. 8 Auflage. Berlin: Springer.
Van Cranenburgh, B. (2014). Schmerz – warum? Ein Leitfaden für Menschen mit Schmerz. Bad Honnef: Hippocampus.
Von Wachter, M. & Hendrischke, A. (2021). Psychoedukation bei chronischen Schmerzen. Manual und Materialien. 2. Auflage. Berlin: Springer.
Von Wachter, M. (2021). Chronische Schmerzen. Selbsthilfe, Tipps und Fallbeispiele für Betroffene. Berlin: Springer.
Praxis für Neuropsychologie und Psychotherapie
Mag.phil. Mag.rer.nat. Kristian Trubelja
Psychologischer Psychotherapeut
Klinischer Neuropsychologe GNP / PTK
Salzburger Leite 1
97616 Bad Neustadt an der Saale